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Vorbeugende Massnahmen

Vorbeugende Massnahmen

Kleidung

Ausserhalb des Hauses sollten Sie auf eine der Jahreszeit angepasste Kleidung achten. Vermeiden sie zu dünne Kleidung und tragen Sie Unterwäsche, welche eventuell entstehenden Schweiss gut aufnehmen kann. Gehen Sie nicht mit nassen Haaren oder verschwitzt ausser Haus. Auch sollten Sie darauf achten, dass Ihre Füsse nicht auskühlen. Tragen Sie daher wenn möglich keine dünnen Schuhsohlen oder Stöckelschuhe.

Wohnräume

Innerhalb des Hauses empfiehlt es sich, den Wohnraum nicht zu überheizen und stets für frische, ausreichend feuchte Luft zu sorgen. Dies erreichen Sie am besten durch regelmässiges, kurzes Lüften und Befeuchten der Raumluft. Vermeiden Sie wenn möglich die Nutzung von wassergefüllten Behältern an den Heizkörpern, dort können sich Bakterien sehr leicht vermehren. Verwenden Sie besser feuchte Handtücher auf den Heizkörpern. Suchen Sie in Ihrem Bad nach Schimmel z.B. in Fugen. Pilzsporen können Ihre Abwehrkräfte schwächen und sogar Erkrankungen der Atemwege verursachen.

Sollten sich in Ihrem Umfeld bereits erkältete Personen befinden, kann es auch helfen wenn Sie vorhandene Türklinken desinfizieren und sich öfter die Hände waschen. Den besten Schutz gegen eine Erkältung bietet allerdings ein gestärktes Immunsystem. Trainieren Sie daher Ihr Immunsystem durch viel Bewegung im Freien und ausreichend Schlaf. Der wöchentliche Gang in die Sauna fördert Ihre Abwehrkräfte ebenfalls.

Impfungen

Dringt ein Virus in den Körper ein, wird es früher oder später von speziellen Zellen des Immunsystems entdeckt und analysiert. Hatte das Immunsystem schon einmal Kontakt mit solch einem Virus, kann es schnell die Produktion von Antikörpern in die Wege leiten.
Antikörper sind Proteine, die nur zu einem einzigen Krankheitserreger passen und diesen unschädlich machen. Sie sind die wirksamste Waffe unseres Körpers gegen Krankheitserreger. Kennt das Immunsystem ein Virus aber nicht, kann es eine Woche dauern bis die ersten Antikörper produziert werden. Eine Impfung sorgt dafür, dass das Immunsystem den Erreger kennt, ohne dass der Mensch eine Infektion haben musste. Man unterscheidet bei Impfungen zwischen aktiver Impfung und passiver Immunisierung. Eine aktive Impfung nutzt abgetötete Erreger, harmlosere Varianten oder nur Einzelteile des Erregers. Dadurch erkrankt der Mensch nicht an dem Virus oder Bakterium, sein Immunsystem hatte aber auf diese Weise schon einmal Kontakt zu dem Erreger und kann ihn bei der nächsten Infektion viel schneller und besser bekämpfen.

Eine passive Immunisierung ist meist eine Notfallmassnahme nachdem der Mensch sich bereits infiziert hat. Hierbei werden dem Patienten bereits fertige Antikörper gegen den Erreger injiziert. Die Krankheitserreger werden dadurch sofort bekämpft. Der Körper hatte hierdurch aber keine Gelegenheit den Erreger näher zu analysieren, daher wirkt eine passive Immunisierung auch nur für wenige Wochen.