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Nasen und Nasenschleim

Nase und Nasenschleim

Nasenschleim als Schutzschicht der Nasenschleimhaut

Die Nasenschleimhaut ist im Normalfall immer befeuchtet, weil sie von einer dünnen Schleimschicht überzogen ist, die von sehr feinen Härchen (= Zilien) in Bewegung gehalten wird. Staubpartikel, Pollen und Keime werden durch diesen Schleim abgefangen und nach draussen befördert, zum Beispiel durch das Niesen. Umwelteinflüsse wie beispielsweise Reizgase, Temperaturschwankungen, Staubpartikel und Krankheitserreger können die Bildung des Schleims beeinflussen. In der Regel wird durch die Drüsen in der Schleimhaut vermehrt Schleim produziert, wenn dies nötig ist, sodass eine natürliche Reinigung der Schleimhaut erfolgt. Die übermässige Schleimbildung ist somit ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers, mit dem Erreger und fremde Stoffe aus den Atemwegen ausgeschieden werden.

Erkältungen

Um den krank machenden Keimen im Nasenraum erst gar nicht die Möglichkeit eines Angriffs zu geben, ist es wichtig, alle Schutzmechanismen der Nasenschleimhaut aktiv zu erhalten. Ein gesunder Lebensstil ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Eine gesunde Ernährung, genügend Schlaf und regelmässige Bewegung im Freien stärken unsere Abwehrkräfte, sodass sie immer bereit sind, uns vor krank machenden Keimen zu schützen. Die regelmässige Reinigung der Nase mit einer Spüllösung kann ebenfalls helfen, Krankheitserreger von der Schleimhaut fernzuhalten und so Erkältungen vorzubeugen.

Erkältung

Trockene Luft

Durch die trockene Luft in überheizten Räumen oder in den Bergen bilden sich auf der Nasenschleimhaut vermehrt Krusten, durch welche die Verletzungsgefahr der Nasenschleimhaut erhöht wird. Schädliche Keime finden durch den fehlenden Schutzschleim und die verletzte Schleimhaut einen leichteren Zugang zur Oberfläche der Nasenschleimhaut, wodurch es leichter zu Erkrankungen kommen kann. Die regelmässige Pflege der Nasenschleimhaut mit einem Nasenspray oder einer Nasencreme mit Hyaluronsäure hilft dabei, die Schutzschicht auf der Nasenschleimhaut zu erhalten und die Krustenbildung zu vermindern. Durch die wundheilende Wirkung der Hyaluronsäure heilen zudem kleine Schleimhautverletzungen besser ab.

Abschwellende Nasensprays, Kortison-Spray

Infolge der Anwendung von Medikamenten kann die Nasenschleimhaut austrocknen. Die zur Befreiung der Nase bei Erkältungen verwendeten abschwellenden Sprays wirken sehr gut und befreien die Nase wirksam. Der Nachteil dieser Sprays ist jedoch, dass sie die Nasenschleimhaut austrocknen lassen. Auch Antihistaminika und Kortisonpräparate, welche häufig bei Pollenallergien verwendet werden, lassen die Nasenschleimhaut austrocknen. Eine trockene Nasenschleimhaut ist verletzlicher, wodurch es schneller zu Infektionen kommen kann. Die Pflege der Nasenschleimhaut mit einem Hyaluronsäure-Spray oder einer Hyaluronsäure-Creme hilft dabei, die bereits geschädigte Nasenschleimhaut schneller abheilen zu lassen.

Pollen im Frühling

Pollen im Frühling

Wer an einer Pollenallergie leidet, kennt die unangenehmen Folgen für die Nase. Wie bei einer Erkältung, versucht sich der Körper zu wehren und die Pollen loszuwerden, indem vermehrt Schleim gebildet wird. Schon kurz vor der Pollensaison kann es sinnvoll sein, präventiv die Nasenschleimhaut mit einem schützenden Nasenspray mit Hyaluronsäure zu behandeln, sodass eingeatmete Pollen frühzeitig abgefangen und ausgeschieden werden können.